Wichtige Termine für künftige 5. Klassen

Tag der offenen Tür - Do., 08.02.2024 - 16.00 bis 19.00 Uhr

Informationsveranstaltung für Eltern - Do., 15.02.2024 - 19.00 Uhr

persönliche Beratungsgespräche - Mo., 12.02. bis Fr., 16.02.2024
(Terminvereinbarung unter 04841-73715)

Anmeldezeitraum - Mo., 19.02.2024 bis Mi., 28.02.2024
(tgl. 8.00 – 13.00 Uhr, zusätzlich mittwochs 14.00 – 16.00 Uhr).

 

FTS gedenkt der Opfer der NS-Zeit

Seit Jahren ist es an der Ferdinand-Tönnies-Schule ein wichtiges Anliegen, an jedem 27. Januar der Opfer der NS-Zeit zu gedenken.

In diesem Jahr besuchten die vier Klassen des neunten Jahrgangs in der Vorwoche des Gedenktages zeitversetzt die Gedenkstätte in Schwesing. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrkräften, Frau Sarah Böhme, Herrn Matthias Sechting, Herrn Hauke Klenz und Herrn Peer Christiansen.

Vor Ort informierten sie sich über die Zustände und unmenschlichen Lebensbedingungen im Arbeitslager bei Husum. Während die Schüler/-innen auf dem Hinweg noch den Komfort von Bussen nutzen durften, erfolgte der Rückweg zur Schule zu Fuß. Auf diese Weise folgten die Neuntklässler/-innen einem Teil des Leidenswegs, den die ehemaligen Lagerinsassen täglich zweimal bei Wind und Wetter zu bewältigen hatten.

In der Schule versammelten sich die vier Klassen im Foyer, um mittels eines Vortrags durch die Lehrkräfte und eines Films ihr Verständnis für die Grausamkeiten, die die Opfer der Nationalsozialisten zu erdulden hatten zu vertiefen.

Die 9a, 9b, 9c und 9d hatten zudem während ihres Unterrichts eine Ausstellung erarbeitet, die noch einige Zeit im Foyer der Schule aufgebaut sein wird. Außerdem hatte der neunte Jahrgang die beiden Klassen des Jahrgangs 8 mit ihren Klassenleitungen eingeladen, der Gedenkfeier und der anschließenden Kranzniederlegung auf dem Friedhof in der Flensburger Chaussee beizuwohnen.

Auf dem Friedhof mahnten die Schüler Finn Feiertag und Tom Bucsein nach der Kranzniederlegung, dass sich die Greuel der NS-Zeit nicht wiederholen dürften. Finn Feiertag sagte: „Ich hoffe, dass wir Menschen aus den schrecklichen Ereignissen dieser Zeit gelernt haben – aber ich bezweifele es, ehrlich gesagt.“ Tom Bucsein wurde in seiner Rede noch deutlicher, als er sagte: „Wir dürfen das Geschehene nicht vergessen. Vor allem, wenn ich fremdenfeindliche oder antisemitische Sprüche höre.“

Während nach den Reden der gesamte neunte Jahrgang Gläser mit Teelichtern um den Kranz aufstellte, wurden zur Ehrung die Namen aller im Arbeitslager Schwesing 297 Gestorbenen verlesen.

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